StockMarketEye stellt den Betrieb ein – welche Alternativen gibt es?

2 de julio de 2025

StockMarketEye – ein recht beliebter Portfolio-Tracker – hat gerade bekannt gegeben , dass der Dienst am 26. September eingestellt wird und den Nutzern nur wenige Wochen bleiben, um ihre Daten herunterzuladen und eine Alternative zu finden.

Bist du einer der Betroffenen? Vielleicht bist du dir gerade unsicher, welche Alternative du für dein Investment-Tracking wählen sollst. Das ist völlig verständlich. Doch wie es so schön heißt: Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere. Dieser Leitfaden soll einen objektiven Überblick über fünf alternative Investment-Tracking-Tools geben, die es wert sind, bei der Suche nach einem Ersatz in Betracht gezogen zu werden. Jede Option hat ihre eigenen Stärken und Schwächen. Ich analysiere sie in alphabetischer Reihenfolge:

  • Capitally überzeugt mit der Fähigkeit, jedes Portfolio abzubilden, und legt besonderen Wert auf Datenschutz.
  • Kubera bietet ein erfrischend einfaches und benutzerfreundliches Erlebnis.
  • Das Open-Source-Tool Portfolio Performance bietet erfahrenen Nutzern unvergleichliche Kontrolle – und das kostenlos.
  • Stock Rover bietet unübertroffenen Zugang zu Fundamentaldaten und Charts von US-Aktien.
  • Und Sharesight ist wohl der Marktführer, wenn es um detaillierte Steuerberichte geht.

Deine Anforderungen an das Portfolio-Management herausfinden

Bevor wir loslegen, solltest du dir genau überlegen, was du von einem Portfolio-Tracker erwartest. Das hängt vor allem davon ab, welcher Anlegertyp du bist. Baust du dein eigenes Aktienportfolio auf oder investierst du passiv in ETFs? Bist du eher der Typ „einmal einrichten und laufen lassen" oder gehst du aktiver vor? Liegt dein Fokus auf dem US-Markt oder investierst du global? Wie wichtig sind dir Datenschutz und Verschlüsselung? Diese Fragen helfen dir, den Investment-Begleiter zu finden, der wirklich zu dir und deinem nächsten Schritt im Vermögensaufbau passt.

Es gibt kein Tool, das für alle passt – und das wird es wohl nie geben. Deshalb ist es wichtig, die Anforderungen zu identifizieren, die wirklich zählen, und den Rest zu ignorieren. Hier ist die Checkliste, die ich zur Bewertung aller Tools verwendet habe:

  1. Benutzeroberfläche: Das umfasst sowohl Funktionalität als auch ästhetische Aspekte – die gesamte User Experience.
  2. Unterstützung historischer Transaktionen: Unverzichtbar für alle, die es genau nehmen oder Steuern abrechnen müssen. Wer nur einen groben Überblick braucht, muss nicht jedes Detail erfassen.
  3. Aktien-Tracking: Die Echtzeitverfolgung von Aktienkursen, Dividenden und Splits ist entscheidend.
  4. Tracking weiterer Vermögenswerte: Wir besitzen oft mehr als nur Aktien – etwa Immobilien oder Rentenfonds. Wer wirklich verstehen will, wo er finanziell steht, sollte auch diese erfassen.
  5. Verwaltung mehrerer Konten: Mehrere Depots und Konten an einem Ort zu bündeln und zu überwachen ist für alle, die über verschiedene Plattformen investieren, äußerst wertvoll.
  6. Konten-Organisation: Funktionen zur Strukturierung von Konten, Portfolios und Positionen erleichtern die Navigation und ermöglichen aussagekräftige Vergleiche.
  7. Multi-Währungs-Unterstützung: Für global investierende Anleger unverzichtbar – die Möglichkeit, Transaktionen in verschiedenen Währungen zu erfassen und jederzeit umzuschalten.
  8. Benutzerfreundliche Performance-Berichte: Detaillierte, anpassbare und übersichtliche Berichte sind entscheidend, um die eigene Depot-Performance wirklich zu verstehen.
  9. Benchmark-Unterstützung: Die Möglichkeit, die eigene Performance mit einem bekannten Benchmark zu vergleichen, hilft dabei, die eigenen Kennzahlen einzuordnen.
  10. Steuerliche Auswertung: Wer jährlich Steuern auf Kapitalerträge abführen muss oder zumindest darauf vorbereitet sein will, braucht eine verlässliche Datenquelle – etwa für die Abgeltungssteuer.
  11. Transaktionen importieren: Ohne Transaktionen gibt es nichts zu tracken. Eine einfach zu bedienende Import-Funktion für Transaktionen aus einem Broker, einer anderen App oder einer Excel-Tabelle ist ein Muss.
  12. Geringer Wartungsaufwand: Wir alle haben wenig Zeit – und ein detailliertes Transaktionsprotokoll zu pflegen steht wohl bei den wenigsten ganz oben auf der To-do-Liste.
  13. Datenschutz und Datenverschlüsselung: Ist es dir wichtig, dass ein Tool deine Privatsphäre schützt, und wie es das umsetzt?
  14. Portfolio-Diversifikations-Berichte: Diese sind nützlich, um Risiken zu managen und Renditen zu verbessern.
  15. Technische Chart-Indikatoren: Funktionen wie SMA, EMA usw. sind wichtig für alle, die ihr eigenes Aktien-Portfolio aufbauen und technische Analysen durchführen.
  16. Aktien-Fundamentaldaten: Der Zugang zu fundamentalen Aktiendaten und -analysen ist entscheidend für alle, die ihr Portfolio aufbauen und auf Basis von Fundamentaldaten investieren.
  17. Watchlists & Kursalarme: Ein weiteres wichtiges Feature für alle, die ihr Aktien-Portfolio selbst verwalten und bestimmte Aktien im Blick behalten möchten.
  18. Preisgestaltung: Der Preis sollte seinen Wert haben – die Funktionen sollten in einem angemessenen Verhältnis zu den Tarifen stehen.

Um die Übersicht zu erleichtern, habe ich bewertet, wie gut die einzelnen Anforderungen erfüllt werden – mit einer Emoji-Skala:

  • ❌ Nicht erfüllt
  • 🤏 Nicht ideal – erfordert zusätzlichen Aufwand oder Kompromisse
  • ✅ Erfüllt die Anforderung
  • ⭐ Beste Lösung (kann nur einmal pro Anforderung vergeben werden)

Capitally – am besten für diversifizierte Multi-Währungs-Portfolios

Capitally ist ein Newcomer, aber bereits ein ziemlich robustes Tool zur Vermögensverfolgung mit einer modernen, einzigartigen Oberfläche, die zum Entdecken einlädt. Die leistungsstarke Multi-Währungs-Unterstützung und die Möglichkeit, nahezu jeden Asset-Typ zu tracken, machen es ideal für internationale Anleger und Nutzer mit diversen Portfolios. Das erfordert zwar etwas mehr Eigeninitiative, sollte aber kein Problem für alle sein, die die Kontrolle behalten und gerne selbst in die Tiefe gehen. Dafür ist es wahrscheinlich das einzige Finanz-Tool, das Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet.

Dashboard mit Investment-Übersicht: Gesamt- und lokale Vermögenswerte, Performance-Diagramm sowie Listen der Top-Assets und Benchmark-Veränderungen.

Schauen wir uns an, wie die Anforderungen erfüllt werden:

  1. Benutzeroberfläche: Capitally bietet eine moderne und einzigartige Oberfläche, die zum Erkunden einlädt. Die Web-App funktioniert nahtlos auf Desktop und Mobilgerät und kann wie eine reguläre App zum Startbildschirm hinzugefügt werden. Funktioniert auch offline.
  2. Unterstützung historischer Transaktionen: Je nach gewünschtem Detailgrad können Nutzer entweder vollständige historische Transaktionen oder einfach nur Kontostände verwenden.
  3. Börsen-Tracking: Capitally bietet globales Tracking von Aktien, ETFs und Kryptowährungen sowie Dividenden und Splits.
  4. Tracking weiterer Vermögensbestandteile: Nutzer können alles mit einem Wert tracken – Immobilien, Sammlerstücke oder geschlossene Fonds –, ähnlich wie Aktien verfolgt werden. Marktpreise, festverzinsliche Anlagen und alle anderen Transaktionsarten können überwacht werden.
  5. Mehrere Konten tracken: Die App unterstützt das Tracking einer unbegrenzten Anzahl von Konten und erlaubt sogar, einen einzelnen Vermögenswert über mehrere Konten hinweg zu verfolgen.
  6. Konten-Organisation: Vermögenswerte, Konten und sogar Transaktionen lassen sich frei mithilfe hierarchischer Tags organisieren.
  7. Multi-Währungs-Unterstützung: Capitally bietet eine robuste Multi-Währungs-Unterstützung – Transaktionen, Marktpreise, Gebühren und Berichte können in gemischten Währungen verwendet werden.
  8. Benutzerfreundliche Performance-Berichte: Vordefinierte Performance-Berichte stehen für eine schnelle Übersicht bereit, einschließlich Stichtagskennzahlen.
  9. Benchmark-Unterstützung: Jeder Vermögenswert oder Index – auch selbst definierte – kann als Benchmark verwendet werden. Ebenso lassen sich Teile oder das gesamte Portfolio als Benchmark nutzen.
  10. Steuerbehandlung: Capitally verfügt über eine integrierte Unterstützung zur Berechnung der Kapitalertragsteuer für einige Länder, und ermöglicht es vor allem, die eigene Steuerlogik individuell anzupassen.
  11. Transaktionen importieren: Capitally unterstützt den Import von Transaktionen aus beliebigen CSV-Dateien über eine flexible Spaltenzuordnung. Außerdem gibt es eine integrierte Unterstützung für Transaktionen, die aus StockMarketEye exportiert wurden (sowie aus anderen Apps und Brokern).
  12. 🤏 Geringer Pflegeaufwand: Transaktionen und Kontostände müssen bei jedem Kauf oder Verkauf manuell aktualisiert werden – individuelle Importvorlagen machen diesen Prozess jedoch schnell und unkompliziert.
  13. Datenschutz und Verschlüsselung: Capitally nimmt Datenschutz ernst und setzt auf End-to-End-Verschlüsselung. Deine Finanzdaten sind ausschließlich für dich zugänglich und werden niemals über Dritte geleitet oder von ihnen verarbeitet.
  14. Portfolio-Diversifikationsberichte: Börsengehandelte Assets werden automatisch nach Regionen, Sektoren und Kategorien klassifiziert. Besonders praktisch: Du kannst jede dieser Kategorien bearbeiten und sie auch eigenen benutzerdefinierten Assets zuweisen.
  15. Technische Chart-Indikatoren: Nicht verfügbar.
  16. Aktien-Fundamentaldaten: Nicht verfügbar.
  17. Watchlists & Kursalarme: Nicht verfügbar.
  18. Preis: 80 $ pro Jahr (ca. 73 €), alle Funktionen inklusive, mit 14-tägiger kostenloser Testphase.

Kubera – ideal für entspanntes Vermögensmanagement

Kubera überzeugt mit einer aufgeräumten, modernen Oberfläche und einer benutzerfreundlichen Bedienung, die nicht überfordert. Es ist eine hervorragende Wahl für alle, die Einfachheit und ein klares Design über alles stellen. Kubera richtet sich an Anleger, die ihre aktuellen Kontostände sowie globale Aktien, ETFs und Kryptowährungen verfolgen möchten – ohne sich in historischen Transaktionen zu verlieren. Trotz seiner Schlichtheit bietet Kubera anwenderfreundliche Performance-Berichte und Portfolio-Diversifikationsoptionen, allerdings sind keine Daten von vor der Anmeldung einsehbar.

Screenshot des Kubera-Dashboards für persönliche Finanzen mit Nettovermögen, Vermögenswerten, Schulden, investierbaren Assets und finanziellen Wachstumskennzahlen.Schauen wir uns an, wie die Anforderungen erfüllt werden:

  1. Benutzeroberfläche: Kubera bietet eine schlichte, moderne und benutzerfreundliche Oberfläche mit einfachen Dateneingabemöglichkeiten. Enthalten sind eine Web-App sowie eine mobile Version mit Lesezugriff.
  2. Unterstützung für historische Transaktionen: Kubera unterstützt keine Transaktionshistorie. Es werden nur Kontostände ab dem Zeitpunkt der Anmeldung erfasst.
  3. Aktienmarkt-Tracking: Globales Tracking für Aktien, ETFs und Kryptowährungen wird unterstützt, einschließlich Dividenden und Splits.
  4. 🤏 Tracking weiterer Vermögensbestandteile: Weitere Vermögenswerte wie Immobilien und Sammlerstücke können erfasst werden, allerdings nur mit ihrem aktuellen Wert.
  5. Tracking mehrerer Konten: Kubera ermöglicht die Verfolgung von Asset-Beständen auf separaten Konten.
  6. Kontoorganisation: Es bietet eine einfache und benutzerfreundliche Kategorisierung von Konten (ohne Unterstützung verschachtelter Strukturen).
  7. Unterstützung mehrerer Währungen: Kubera unterstützt das Tracking und die Anzeige von Vermögenswerten in mehreren Währungen.
  8. Benutzerfreundliche Performance-Berichte: Es ermöglicht den Aufbau eines anpassbaren, benutzerfreundlichen Dashboards mit Performance-Berichten und optionalen Zielen (z. B. für die Allokation).
  9. Benchmark-Unterstützung: Du kannst deine Rendite mit einer Liste vordefinierter Benchmarks vergleichen.
  10. Steuerliche Auswertung: Kubera ist für die Steuererklärung nicht geeignet, da keine vollständige Transaktion Historie bereitgestellt wird (eine Erfassung der Einstandspreise ist jedoch möglich).
  11. 🤏 Transaktionen importieren: Nutzer können den aktuellen Kontostand manuell aktualisieren oder eine Drittanbieter-Integration verwenden, um Salden automatisch zu aktualisieren – dazu müssen jedoch Anmeldedaten und Passwort weitergegeben werden. Das ist einfach und unkompliziert, aber zu beachten: Es wird nur der Kontostand ab dem Zeitpunkt der Registrierung erfasst, mit Lücken, wenn das Konto getrennt wird oder nicht rechtzeitig aktualisiert wird.
  12. Minimaler Pflegeaufwand: Wenn du mit den Datenschutzaspekten der Kontoverknüpfung über Plaid einverstanden bist und alle deine Konten unterstützt werden, kannst du es einfach aktivieren und nur gelegentlich vorbeischauen, um die Ergebnisse zu prüfen.
  13. Datenschutz und Verschlüsselung: Bei automatischen Imports können deine Daten an Dritte weitergegeben werden und sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Die App lädt Tracker von Drittanbietern.
  14. Portfolio-Diversifikationsberichte: Ja, Kubera unterstützt Berichte zur Portfolio-Diversifikation.
  15. Technische Chart-Indikatoren: Nicht verfügbar.
  16. Aktien-Fundamentaldaten: Nicht verfügbar.
  17. Watchlists & Kursalarme: Nicht verfügbar.
  18. 🤏 Preis: Kubera kostet 150 $/Jahr (ca. 135 €), mit einer 14-tägigen Testphase für 1 $.

Portfolio Performance – bester Open-Source-Tracker

Portfolio Performance ist ein kostenloser, quelloffener Portfolio-Tracker, der Datenschutz in den Vordergrund stellt – deine Daten verlassen niemals dein Gerät. Er ist ideal für fortgeschrittene Nutzer, die ein hohes Maß an Kontrolle und Anpassbarkeit sowie einen großen Funktionsumfang schätzen. Da jedoch eigene Marktdaten manuell eingepflegt werden müssen, ist er für Einsteiger oder alle, die eine einfache und unkomplizierte Lösung bevorzugen, möglicherweise weniger geeignet.

Screenshot eines Portfolio-Performance-Dashboards mit jährlichen Renditen, Risikokennzahlen und Vergleichsgraphen von 2016 bis 2020.

Schauen wir uns genauer an, was Portfolio Performance zu bieten hat:

  1. 🤏 Benutzeroberfläche: Die Oberfläche wirkt möglicherweise veraltet und ist besonders für neue Nutzer gewöhnungsbedürftig, da viele Operationen manuell durchgeführt werden müssen.
  2. Unterstützung historischer Transaktionen: Ja, Portfolio Performance unterstützt historische Transaktionen.
  3. 🤏 Börsenkurs-Tracking: Es unterstützt das Tracking globaler Aktien-, ETF- und Kryptomärkte, einschließlich Dividenden und Splits. Du musst jedoch eigene Datenquellen einbinden – kostenlose wie Yahoo Finance oder Data Scraping, oder kostenpflichtige wie AlphaVantage.
  4. 🤏 Tracking weiterer Vermögensbestandteile: Auch wenn nicht direkt unterstützt, kannst du jedes Benutzerdefiniertes Symbol zusammen mit Kursen und Transaktion Historie erfassen.
  5. Mehrere Konten tracken: Ja, Portfolio Performance unterstützt das Tracking mehrerer Konten.
  6. Kontoorganisation: Du kannst deine eigene Taxonomie frei gestalten.
  7. Mehrwährungsunterstützung: Transaktionen in verschiedenen Währungen lassen sich tracken und anzeigen.
  8. 🤏 Benutzerfreundliche Performance-Berichte: Erweiterte, wenn auch komplexe Berichte sind verfügbar. Ich persönlich habe irgendwann aufgegeben, aber es gibt durchaus beeindruckende Dashboards mit umfassenden Berichten.
  9. Benchmark-Unterstützung: Jedes Asset, das du deinem Projekt hinzugefügt hast, kann als Benchmark verwendet werden.
  10. Steuerbehandlung: Du kannst gezahlte Steuern auf Transaktionen erfassen und Berichte zur Unterstützung bei der Steuererklärung erstellen.
  11. Transaktionen importieren: Du kannst Transaktionen per CSV-Import mithilfe einiger vordefinierter Vorlagen in großen Mengen importieren.
  12. Geringer Wartungsaufwand: Wie bei vielen Open-Source-Projekten gehören das Lesen von Anleitungen und ständiges Ausprobieren einfach dazu.
  13. Datenschutz und Verschlüsselung: Portfolio Performance legt großen Wert auf deinen Datenschutz – deine Daten verlassen niemals dein Gerät.
  14. Portfolio-Diversifikationsberichte: Ja, sofern du Assets deinen gewählten Taxonomien manuell zuweist. Das gibt dir die volle Kontrolle über das Ergebnis.
  15. Technische Chart-Indikatoren: Ja, Portfolio Performance unterstützt u. a. EMA, SMA und MACD.
  16. Aktien-Fundamentaldaten: Nicht verfügbar.
  17. Watchlists & Kursalarme: Nicht verfügbar.
  18. Preis: Portfolio Performance ist vollständig kostenlos und Open Source.

Stock Rover – am besten für Aktien-Picker

Stock Rover hebt sich als Plattform für erfahrene US-Anleger hervor, die ihre Portfolios durch gezieltes Aktien-Picking aufbauen. Die Benutzeroberfläche kann Einsteiger überfordern, erfahrene Nutzer schätzen jedoch die Vielfalt an Charts, technischen Indikatoren und umfangreichen Fundamentaldaten. Stock Rover unterstützt allerdings nur USD sowie US-amerikanische Aktien und ETFs, was die Attraktivität für internationale Anleger deutlich einschränkt.

Screenshot des Stock Rover-Dashboards mit Depot-Performance, Indexdaten, Positionsübersicht und sektorbasierter Anlageanalyse.Hier ist eine detailliertere Aufteilung dessen, was Stock Rover bietet:

  1. 🤏 Benutzeroberfläche: Die Oberfläche spricht nicht jeden an, besonders nicht Einsteiger. Sie richtet sich an erfahrene Nutzer, die genau wissen, was sie suchen – mit einer Vielzahl an Optionen und Menüs, die die Navigation erschweren können.
  2. 🤏 Unterstützung historischer Transaktionen: Stock Rover unterstützt nur Kauf- & Verkaufstransaktionen.
  3. 🤏 Aktienmarkt-Tracking: Die Plattform bietet Tracking nur für US-Aktien & ETFs sowie Dividenden und Splits.
  4. Tracking anderer Vermögenskomponenten: Diese Funktion wird nicht unterstützt.
  5. 🤏 Verwaltung mehrerer Konten: Eine direkte Unterstützung mehrerer Konten fehlt, jedoch erlaubt die Plattform das Anlegen mehrerer Portfolios.
  6. 🤏 Kontoorganisation: Eine Organisation ist nur möglich, indem du deine Investments in Portfolios gruppierst.
  7. Unterstützung mehrerer Währungen: Stock Rover unterstützt nur USD.
  8. Benutzerfreundliche Performance-Berichte: Die Plattform bietet leistungsstarke Charts mit Fundamentaldaten und einer Vielzahl technischer Indikatoren. Du solltest jedoch mit der Navigation komplexer Daten vertraut sein.
  9. Benchmark-Unterstützung: Ja
  10. Steuerbehandlung: Stock Rover bietet keine Möglichkeit, gezahlte Steuern zu erfassen oder Steuerberichte zu erstellen.
  11. 🤏 Transaktions-Import: Du kannst nur deine aktuellen Kontostände über eine vordefinierte CSV-Vorlage oder per Drittanbieter-Integration importieren.
  12. Geringer Wartungsaufwand: Die App selbst erfordert nicht viel von dir, aber sie ist kein typischer Vermögens-Tracker – wie viel Aufwand sie bedeutet, hängt vor allem von deinem Anlagestil ab.
  13. 🤏 Datenschutz und Datenverschlüsselung: Bei automatisierten Importen werden Daten an einen Drittanbieter weitergegeben und sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
  14. Portfolio-Diversifikationsberichte: Ja.
  15. Technische Chart-Indikatoren: Ja, viele davon.
  16. Aktienfundamentaldaten: Der einzige Anbieter hier mit einem vollwertigen Aktien-Screener.
  17. Watchlists & Kursalarme: Ja.
  18. Preis: Ein eingeschränkter kostenloser Plan sowie kostenpflichtige Pläne von 79 $ bis 279 $ pro Jahr, mit optionalen Zusatzfunktionen.

Sharesight – bestes Steuer-Reporting

Sharesight ist ein fortschrittliches Tool, das sich perfekt für Anleger eignet, die detailliertes Tracking und erstklassiges Steuer-Reporting suchen. Es bietet Tracking für globale Aktien, ETFs und Kryptowährungen sowie die Möglichkeit, individuelle Assets zu verfolgen. Besonders stark ist Sharesight beim Steuer-Reporting: Die maßgeschneiderten Berichte werden auf das jeweilige Wohnsitzland des Nutzers zugeschnitten – eine Funktion, die kaum ein Mitbewerber bietet. Allerdings gibt es einige Einschränkungen, etwa bei der Kontoorganisation, der Mehrwährungsunterstützung und den Importoptionen.

Screenshot eines Sharesight-Portfolio-Dashboards mit Wertentwicklung des Portfolios, Marktsegmenten und einer Übersicht der Performance-Kennzahlen.Hier ein genauerer Blick auf die Funktionen von Sharesight:

  1. 🤏 Benutzeroberfläche: Die Benutzeroberfläche wirkt etwas veraltet und erfordert viele Klicks, doch ein Rebranding ist bereits im Gange. Verfügbar als Web-App mit einer mobilen Version (nur lesend).
  2. Unterstützung historischer Transaktionen: Sharesight unterstützt vollständige historische Transaktionen.
  3. Aktienmarkt-Tracking: Globales Tracking für Aktien, ETFs und Kryptowährungen, einschließlich Dividenden und Splits.
  4. Tracking weiterer Vermögenswerte: Nutzer können individuelle Assets wie Immobilien, Sammlerstücke oder geschlossene Fonds samt Preisen und historischen Transaktionen verfolgen.
  5. 🤏 Tracking mehrerer Konten: Sharesight trennt Transaktionen nicht nach Konten. Stattdessen können sie in separaten Portfolios oder über benutzerdefinierte Gruppierungen verwaltet werden.
  6. Kontoorganisation: In kostenpflichtigen Plänen können mehrere flache benutzerdefinierte Gruppen erstellt werden.
  7. 🤏 Mehrwährungsunterstützung: Etwas eingeschränkt, da jedes Portfolio nur eine feste Währung haben kann, die nicht geändert werden kann. Transaktionen lassen sich jedoch in mehreren Währungen erfassen.
  8. Benutzerfreundliche Performance-Berichte: Das Reporting kann etwas umständlich wirken, ist auf höheren Plänen jedoch vollständig ausgestattet.
  9. Benchmark-Unterstützung: Benchmarks sind in kostenpflichtigen Plänen verfügbar.
  10. Steuerbehandlung: Sharesight bietet wohl das beste Steuer-Reporting seiner Klasse, zugeschnitten auf das Wohnsitzland des Nutzers. Das bedeutet allerdings auch, dass es sich nicht ändern lässt.
  11. Transaktionen importieren: Verfügt über einen eingeschränkten, aber funktionalen tabellarischen Datenimport. Einige Broker werden mit einem integrierten Import unterstützt, und automatische Aktualisierungen lassen sich durch Weiterleitung von Bestätigungs-E-Mails an den Sharesight-Posteingang einrichten.
  12. Geringer Wartungsaufwand: Das hängt stark von den genutzten Brokern ab – viele lassen sich automatisch aktualisieren. Wer viele individuelle Assets verwaltet, sollte sich auf einigen manuellen Aufwand einstellen.
  13. 🤏 Datenschutz und Verschlüsselung: Die Daten werden zwar nicht an Dritte weitergegeben, sind jedoch nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
  14. Portfolio-Diversifikationsberichte: Nur in höheren kostenpflichtigen Plänen verfügbar.
  15. Technische Chart-Indikatoren: Nicht verfügbar.
  16. Aktien-Fundamentaldaten: Nicht verfügbar.
  17. 🤏 Watchlists & Kursalarme: Keine Watchlists verfügbar, aber Nutzer können Kursalarme und wöchentliche Berichte erhalten.
  18. 🤏 Preise: Bietet einen sehr eingeschränkten kostenlosen Plan. Bezahlte Pläne starten bei 135 $/Jahr (ca. 125 €) für eine stark limitierte Version und reichen bis zu 279 $/Jahr (ca. 260 €) für die Vollversion – die jedoch weiterhin auf 10 Portfolios und 10 benutzerdefinierte Gruppen begrenzt ist.

Fazit

Ich hoffe, dieser Leitfaden hat dir einen guten Überblick über die verfügbaren Alternativen gegeben und dir einen Rahmen geboten, um deren Eignung für deine Bedürfnisse zu beurteilen. Lass dich von der Abschaltung von StockMarketEye nicht entmutigen. Mit etwas Recherche findest du sicher eine Alternative, die dir hilft, deine Investments wieder im Blick zu behalten und gezielt zu optimieren.